Zur Finanzierung von Immobilien wird immer noch das klassische Annuitätendarlehen, oder auch Amortisations- oder Tilgungsdarlehen genannt, eingesetzt.
Das Prinzip dieser Darlehensform ist, während der kompletten Laufzeit eine gleich bleibende monatliche Belastung festzusetzen. Das Annuitätendarlehen, im Volksmund auch Hypothekendarlehen genannt, bietet so dem Kreditnehmer eine feste, einplanbare Größe.
Monatlich muss der Darlehensnehmer eine Rate zahlen, die aus Zins und Tilgung besteht. Beim Annuitätendarlehen handelt es sich um ein langfristiges Darlehen mit Laufzeiten bis zu 32 Jahren. Üblich sind fünf bis fünfzehn Jahre, jedoch sind auch kürzere oder längere Zinsbindungen möglich. Zu bedenken gilt, dass, insbesondere nach kurzen Zinsbindungszeiten, eine anschließende Baufinanzierung für die Restschuld vereinbart werden muss. Zinsbindungsfrist und Laufzeit können im Vorfeld ganz individuell auf die Wünsche und finanziellen Möglichkeiten des Kreditnehmers abgestimmt werden.
Die festgelegten Jahresraten (Annuitäten,) setzen sich aus dem Nominalsatz und dem Tilgungssatz zusammen, der mindestens ein Prozent betragen muss.
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